Version 8.x

Was ist neu in Version 8.x

Version 8.x ist der größte Umbau seit Jahren. Der rote Faden: Track of the Day arbeitet jetzt auch ohne Internetverbindung – Karten, Routenberechnung und Geländedaten liegen auf dem eigenen Rechner. Dazu kommen eine neue 3D-Ansicht, POI-Export ohne Fremdwerkzeuge und ein spürbar schnellerer Programmstart. Diese Seite listet alles auf, was sich gegenüber Version 7.x geändert hat.

Offline-Karten

Das Kartenmaterial liegt auf dem PC, nicht im Netz. Planen funktioniert damit im Hotel, im Ferienhaus, im Zug oder im Funkloch – und nebenbei ohne Wartezeit beim Aufbau der Kacheln.

    • Regionen einzeln verwalten – Ein eigenes Fenster zeigt mehr als 60 Regionen zum Herunterladen, mit Größe, Fortschritt und Stand. Was nicht mehr gebraucht wird, lässt sich wieder entfernen.
    • Schnell-Aktivierung – Die geladene Offline-Karte lässt sich direkt in der Kartenauswahl ein- und ausschalten, ohne Umweg über die Einstellungen.
    • Eigener Ablageordner – Wo die Kartenpakete liegen, bestimmen Sie – zum Beispiel auf einer zweiten Festplatte oder einem externen Laufwerk.
    • Abdeckung sichtbar – Eine Abdeckungsanzeige zeigt, welcher Bereich wirklich geladen ist. Damit endet das Raten, ob eine Region für die geplante Tour reicht.
    • Weltweite Übersichtskarte – Als Untergrund liegt eine weltweite Karte bereit, sodass außerhalb der geladenen Regionen keine grauen Flächen entstehen.
    • Reliefschummerung – Höhenunterschiede werden als Geländeschattierung dargestellt – auch offline.

Offline-Routing

Die Route wird auf dem eigenen Rechner berechnet, ohne Datenverbindung und ohne Kartendienst. Das ist der zweite Teil der Unabhängigkeit: eine Karte ohne Routenberechnung nützt beim Planen wenig.

    • Eigene Routingprofile – Für die Offline-Berechnung wird ein eigenes Profil angelegt, das sich wie die bekannten Profile einstellen lässt.
    • Punkte rasten auf die Straße – Gesetzte Punkte springen auch offline auf den nächsten Weg, statt frei im Gelände zu liegen.
    • Abdeckungsprüfung vor der Berechnung – Track of the Day prüft vorher, ob die Strecke überhaupt im geladenen Gebiet liegt. Früher konnte dabei stillschweigend eine Luftlinie herauskommen.

Kurvige Straßen

Der Kern des Programms bleibt die schöne Strecke – und dieser Teil hat den größten sichtbaren Zuwachs bekommen.

    • Superkurven-Layer – Kurvenreiche Strecken werden farbig über der Karte hervorgehoben. Man sieht auf einen Blick, wo sich das Hinfahren lohnt, ohne eine einzige Route zu berechnen.
    • Neues KAKIMOTO-Routing – Die Streckenfindung für kurvige Spaßrouten wurde neu gebaut. Ergebnisse lassen sich neu würfeln, bis die Runde passt.
    • Kurvigkeit als Kriterium – Die Kurvendaten stehen auch offline zur Verfügung und fließen in die Routenberechnung ein.

Neue 3D-Karte

Neben der bekannten Ansicht gibt es eine geneigte 3D-Karte: Luftbild mit Beschriftung über echtem Gelände, frei drehbar und neigbar.

Der entscheidende Unterschied zur bisherigen 3D-Ansicht ist die Geschwindigkeit. Früher wurde bei jeder Änderung die komplette Seite neu aufgebaut und die Route als Datei exportiert. Jetzt wird einmal geladen; danach wandert nur noch die Geometrie der Route in die laufende Ansicht. Eine Route mit 4000 Punkten erscheint ohne merkliche Wartezeit.

Die 3D-Karte ist zum Ansehen gedacht. Bearbeitet wird weiterhin auf der gewohnten Karte.

POIs im Garmin-GPI-Format

Bisher brauchte der POI-Export zwei Fremdwerkzeuge, die jeder selbst installieren musste: GPSBabel oder den Garmin POI Loader. Track of the Day schreibt und liest GPI-Dateien jetzt selbst.

    • Kein Fremdwerkzeug mehr nötig – Der neue Ausgabeweg schreibt die GPI direkt auf das Gerät oder die Festplatte. Die bisherigen Wege über GPSBabel und POI Loader bleiben erhalten, falls Sie sie gewohnt sind.
    • Näherungsalarme eingebaut – Alarme mit Entfernungsschwelle gehören zum Format und werden direkt geschrieben – das war bisher der Grund, den POI Loader überhaupt zu benutzen.
    • 26 Warntöne mitgeliefert – Die Warntöne werden in die GPI-Datei eingebettet, es muss also nichts nebenher kopiert werden.
    • GPI auch wieder einlesen – Vorhandene GPI-Dateien lassen sich importieren – das konnte selbst der POI Loader nie.
    • Am Gerät geprüft – Der Weg wurde auf einem Garmin zumo XT2 getestet: schreiben, übertragen, am Gerät anzeigen, Alarm auslösen.

Deutlich schnellerer Start

Wer viele Tracks und Routen geöffnet hat, wartete beim Start bisher, bis jede einzelne Datei vollständig gelesen und ausgewertet war. Eine seit Jahren wiederkehrende Beschwerde.

Version 8 liest beim Start nur noch die Kopfdaten – Name, Farbe, Datum, Länge, Dauer, Höchstgeschwindigkeit. Das reicht für die Listen auf der linken Seite. Die eigentliche Datei wird erst gelesen, wenn Sie einen Track oder eine Route auswählen.

Verbindung zu Portal und Smartphone

    • Community-Galerie direkt in Track of the Day – Touren aus der Galerie des Portals lassen sich unmittelbar laden. Mit gültiger Pro-Lizenz meldet sich das Programm dabei selbst an.
    • Route an Track of the Day Mobile – Eine geplante Route lässt sich mit einem Klick auf dem Smartphone öffnen – praktisch, um die Navigation gegenzuprüfen, bevor es losgeht.

Unter der Haube

Nicht sichtbar, aber spürbar – und hilfreich, wenn doch einmal etwas klemmt.

    • Kachel-Zwischenspeicher überarbeitet – Die Kartenanzeige holt Kacheln geordneter nach. Grau bleibende Bereiche und unscharfe Zoomstufen sind damit erledigt.
    • Startzeitmessung – Das Programm misst selbst, wie lange die einzelnen Abschnitte des Starts dauern.
    • Wächter gegen Einfrieren – Bleibt die Oberfläche stehen, wird das protokolliert, statt dass Sie raten müssen.
    • Offline-Diagnose – Eine eigene Prüfung zeigt, welche Kartenpakete und Routingdaten wirklich vorhanden und lesbar sind.

Die Testfassung

Version 8 steht als Testfassung bereit. Sie kommt nicht über den Microsoft Store, sondern direkt aus dem Portal, und wird neben Ihrer Version 7 installiert – beide lassen sich gleichzeitig öffnen.

    • Einmalig ein Zertifikat eintragen – Die Testfassung ist mit einem selbst ausgestellten Entwicklerzertifikat signiert. Das muss vor der Installation einmal in den Speicher „Vertrauenswürdige Personen“ eingetragen werden. Anleitung und Fingerabdruck stehen im Portal.
    • Lizenzschlüssel einmal neu eingeben – Windows führt für jeden Installationsort eine eigene Einstellungsablage. Die Testfassung sieht die Ihrer Store-Version deshalb nicht und startet zunächst als Free Edition, bis Sie den Schlüssel eingetragen haben.
    • Vorher sichern – Routen, Tracks, Offline-Karten und Datenbank werden mit Version 7 geteilt; Einstellungen, Lizenz und Berechtigungen nicht. Ein Rückweg von Version 8 auf Version 7 ist nicht zugesichert – legen Sie vor dem ersten Start eine Sicherung an.

Korrekturen in den Testfassungen

    • 8.0.0.2 – Standortfreigabe wird jetzt wirklich abgefragt – Track of the Day nutzte die alte Windows-Schnittstelle, die die Freigabe nur liest und nie danach fragt. Stand die Einstellung auf „Nachfragen“, blieb sie dort für immer und das Programm wurde jedes Mal abgewiesen – ohne dass je ein Dialog erschien. Jetzt fragt Windows selbst.
    • 8.0.0.2 – Freigabe wirkt sofort – Der Standortdienst wird nach der Zustimmung neu gestartet. Vorher wirkte Ihr „Ja“ erst nach dem nächsten Programmstart.
    • 8.0.0.2 – Meldung nicht mehr hinter dem Startbildschirm – Auf Rechnern mit nur einem Monitor verdeckte der Startbildschirm die Meldung vollständig; es sah aus, als hänge das Programm.
    • 8.0.0.1 – Standortberechtigung und Wechseldatenträger – Die Berechtigung für den Standort war im Paket nicht angemeldet, ohne sie kann Windows sie gar nicht erteilen. Dazu der Zugriff auf USB-Sticks und Speicherkarten für den Export.

Fragen, Fehlerberichte und Wünsche zur Testfassung sind ausdrücklich erwünscht – genau dafür ist sie da.